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Archiv für Juni, 2007

Full Circle Magazine Ausgabe 2 erschienen

Gestern wurde die Ausgabe 2 des Full Circle Magazine released. Einige Themenschwerpunkte sind unter anderem:

  • Installation von Kubuntu 7.04 “Feisty Fawn”
  • HowTos: Ubuntu auf einem Intel Mac Mini, VPN, Scribus-Anleitung (Teil 2), u.a.
  • Hardware-Review: System76 Darter Laptop
  • Interview mit GRAMPS-Entwickler Don Allingham
  • News, Leserbriefe und viele andere Themen

Eine deutsche Übersetzung gibt es leider noch nicht.

DOWNLOAD:

http://fullcirclemagazine.org/issue-2/

-Diego

smarbs

smarbs ?

Genau ein  space-managing-rsync-backup-script. So bezeichent es der Autor selbst auf der Projekt Website.

Um was geht es bei smarbs ? 

Smarbs ist einen Linux Script welches sehr schnell und sehr effektiv Backups eines Linux Systems mittels rsync anlegt. Es ist ein mächtiges Backup Werkzeug welches Komplette Snapshots als auch inkrementelle Backups unterstützt. Zusätzlich kann es Backups eines definierten Alters automatisch löschen, auch der Rest kann automatisch erfolgen. So ist es möglich täglich um 24 Uhr ein Backup anzulegen.

Ich selbst setzte smarbs erfolgreich ein. Dies Lösung läuft und läuft und läuft………..und funktioniert problemlos. Kann ich nur weiterempfehlen, und zwar an jeden der noch auf der suche nach einen anständigen Script ist um Backups zu erstellen, ob auf einem Server oder einem Desktop ist hierbei unbedeutend.

Wesite und Infos:

http://smarbs.sourceforge.net/

http://sourceforge.net/projects/smarbs/

-Diego

Discus

Discus ist ein kleines Kommandozeilen Tool das die Festplattenbelegeung einfacher und übersichtlicher wie df oder du darstellt.

Screenshot des Tools:

Discus

Unter Ubuntu ist es folgendermaßen zu installieren:

sudo apt-get install discus

Wirklich nützlich !

-Diego

Ausblick auf Ubuntu 7.10

Heute wurden Details zum im Oktober erscheinenden Ubuntu 7.10 (Gutsy Gibbon) bekanntgegeben.

Desktop

Nun, da die die Liste der geplanten Features feststehe, sei es Zeit dieser der Öffentlichkeit mitzuteilen, beginnt Remnant seine E-Mail. Demnach soll Ubuntu 7.10 GNOME in der dann aktuellen Version 2.20 mitbringen. Die KDE-Variante Kubuntu wird auf KDE 3.5.7 basieren aber auch schon einzelne KDE4-Pakete zur optionalen Installation in den Paketquellen bereithalten.

Weiterhin soll Ubuntu eine der ersten Linux-Distributionen werden, die mit dem neuen 3D-Desktop-Manager des OpenCompositing-Projekts ausgeliefert wird. OpenCompositing hatte sich als gemeinsame Entwicklerplattform der zwischenzeitlich getrennten 3D-Desktop-Projekte Beryl und Compiz gegründet, nachdem sich beide Projekte im April wiedervereinigten. Der neue 3D-Desktop soll nun standardmäßig aktiviert sein, sofern dies die Hardware unterstütze. Nach wie vor wird es möglich sein, den 3D-Desktop manuell zu deaktivieren, um den gewohnten Metacity-Fenstermanager zu nutzen.

Hardware-Unterstützung

Ubuntu 7.10 wird den Linuxkernel in Version 2.6.22 nutzen und damit verbundende bessere Hardwareunterstützung bieten. Mit X.org in Version 7.3 sollen außerdem eine breitere Unterstützung an Grafikhardware sowie neue Funktionalitäten wie Hot-Plug-Support für Monitore mittels RandR 1.2 in Ubuntu Einzug halten. Der Spezifikation eines “bullet proof X” entsprechend, soll die grafische Oberfläche X.org im Falle eines Konfigurationsproblems automatisch in einen VESA-Modus schalten. Diese Notfall-Konfiguration soll einen grafischen Login mit einer Auflösung von 800×600 ermöglichen, selbst wenn schwerwiegende Probleme mit dem X-Server auftreten. Jegliche “Frickelei” an X.org soll dank vollautomatischer Konfiguration des X-Servers ohne Konfigurationsdatei xorg.conf der Vergangenheit angehören.

Server

Erstmals hat Canonical ein eigenes Server-Team darauf angesetzt, die Server-Eigenschaften von Ubuntu zu verbessern. Dieses wird sich unter anderem darum kümmern, Novells freies Mandatory Access Control-System AppArmor in die Server-Variante von Ubuntu zu integrieren. AppArmor bietet, ähnlich wie das von der NSA entwickelte SELinux, ein feingranulares Rechtemanagementsystem, das die Sicherheit von Servern verbessert. AppArmor soll sich laut Novell vor allem durch eine einfachere Konfiguration gegenüber SELinux abgrenzen.

Stabilität und Performance

Ubuntu 7.10 soll dem Beutzer auch dann einen grafischen Login erlauben, wenn das Dateisystem vollständig voll oder durch andere Umstände nicht beschreibbar ist, um Platz auf der Festplatte zu schaffen. Die Crashrepot-Infrastrktur von Apport wird weiter automatisiert und verbessert werden und auch mit Kernel panics umgehen können. Verbesserungen soll es darüberhinaus bei der Unterstützung von Software-RAIDs und LVMs geben. Upstart in Version 0.5 wird außerdem den Bootprozess weiter beschleunigen und abermals mehr Aufgaben übernehmen.

Desweiteren wird Ubuntu 7.10 das erste Ubuntu-Release sein, das gleichzeitig in der Variante Ubuntu Mobile veröffentlicht wird.

Mutige können bereits jetzt die erste Alphaversion von Ubuntu 7.10 ausprobieren.

Ich für meinen Teil bin jetzt noch gespannter auf die neue Version. Hört sich fantastisch an.

Man darf also gespannt sein.

Autor: Doener
Quelle: http://ubuntuusers.de/ikhaya/568/
Lizenz: http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/deed.de

-Diego

Zwei neue Bücher

Ich habe mir zwei neue Bücher gekauft.

1. Linux-Netzwerke

2. Samba

Ich bin allerdings noch nicht recht weit mit dem Lesen gekommen. Ich werde dann abschließend über die Bücher berichten, nachdem ich sie gelesen habe.

Hier sind die Cover

Linux-Netzwerke-Front

Linux-Netzwerke-Back

Samba–Front

Samba-Back

-Diego

www.reichelt.de

Heute gibt es einen Erfahrungsbericht über den Online Elektronik-Technik Sortimenter Reichelt.

Der Link zum Shop:

www.reichelt.de

Meine Erfahrungen sind durch die Bank positiv. Einfach nur Spitze, ein Online Shop bei dem das Preis-/Leistungsverhältnis sehr gut ist. Besonders der Service ist unschlagbar. Da können sich einige andere Unternehmen was abschauen, in punkto Service. Dieser Webshop ist praktisch mein Haus- und Hoflieferant. Dort bestelle ich von HDD’s und Kabel bis hin zu kleinen Elektronikbauteilen. Der Preis ist meistens unschlagbar, besonders USB- und Netzwerkkabel. Sind dort extrem preiswert. Ich habe jetzt bewusst das Wort billig nicht verwendet, da die Kabel alles andere als billig sind. ;)

Nun zum Service. Wie oben schon erwähnt, unschlagbar. Ein Beispiel von mir:

Ein USB Kabel (80 Cent) fehlte in der Lieferung. Daraufhin habe ich sofort den Service kontaktiert, und sie auf dieses Problem aufmerksam gemacht. Keine 3 Tage später, bekam ich ein neues Paket von Reichelt mit dem USB Kabel als Inhalt. Für mich ohne Kosten, aber ich denke das ist ja auch selbstverständlich…obwohl…heut zutage kann man da nicht mehr sicher sein.

Der Shop ist einfach nur zuverlässig, ich habe dort schon über 50 Bestellungen aufgegeben. Daher können Sie sich vorstellen, das ich von diesem Webshop begeistert bin. Die Lieferung ist auch sehr sehr zügig, meistens Sonntag bestellt und Mittwoch beliefert worden.

Überzeugen Sie sich selbst. Sie können ja dann hier über die Kommentar Funktion Ihre Meinung äußern. Vielen Dank

-Diego

MySQLDumper: Perl Backup der MySQL Database

Hier in diesem Artikel möchte ich beschreiben, wie man ein Perl Backup aller Datenbanken mittels MySQLDumper durchführt.

Ich setzte für den Artikel ein fertig installiertes XAMPP vorraus, für diejenigen die den Apache und Co. selbst kompiliert haben….weiter unten…

Weiterhin sollte man Zugang zum cgi-bin Verzeichniss haben. Wenn nicht, muss man sich erkundigen, ob der jeweilige Hoster auch das Ausführen von Perl Scripten außerhalb des cgi-bin Verzeichnisses erlaubt.

Hier ich diesem Fall setzte ich auch den Zugang zum cgi-bin Verzeichniss vorraus.

Starten wir !

1:

Wir brauchen das Perl Script aus dem MySQLDumper Verzeichniss.

…./mysqldumper/msd_cron/crondump.pl

2:

Dieses kopieren wir in den cgi-bin Ordner.

3:

Jetzt im Falle vom XAMPP müssen wir den Pfad zu Perl anpassen. Dazu die Crondump.pl mit einem Editor öffen.

Die erste Zeile:

#!/usr/bin/perl -w

durch

#!/opt/lampp/bin/perl

ersetzen.

Desweiteren müssen wir den Script noch sagen, wo es die Konfigurations-Datei von MySQLDumper findet. Dazu

$absolute_path_of_configdir=”/opt/lampp/htdocs/mysqldumper/work/config/”;

anpassen. Dieser Pfad sollte auf die meisten zutreffen. Die Konfigurations Datei liegt im MySQLDumper Verzeichniss, unter dem Ordner Work und dann config.

Für alle die einen eigenen Compilierten Apache und CO. haben:

Diejenigen müssen jetzt statt dem Pfad zum dem XAMPP Perl, denn Ihrer eigenen Perl Installation angeben. z.B: /bin/perl oder ähnlich

So, nun haben wir das Script im Verzeichniss cgi-bin liegen und auch bereits fertig angepasst.

4:

Jetzt müssen wir dem Script noch Rechte verleihen, damit es ausführbar wird. Einfach über einen FTP Client oder ähnliches einen Haken bei “Ausführen” setzen. Unter “Besitzerberechtigungen” in dem Fall von FileZilla.

———————————————————–

Jetzt sind wir fertig. Aufruf über:

http://server.de/cgi-bin/crondump.pl

Jetzt sollten einige Ausgaben am Bildschirm erscheinen. Wenn nicht, sind entweder die Rechte falsch gesetzt, oder ein falscher Pfad zur Perl Installation ist angegeben. (für die eigen Compilierer).

Normalerweise sollte jetzt die erste Datenbank die in MySQLDumper vermerkt ist, gesichert werden.

Wie kann ich alle Datenbanken auf einmal sichern ?

Auch auf diese Frage gibt es eine Antwort. ;)

Dazu müssen wir in das MySQLDumper Menü wechseln. In der Navigations-Leiste klicken wir auf Konfiguration und dann auf Cronscript.

Bei

Datenbank und Tabellen-Präfix
für den Cronjob:

wählen wir aus dem Drop-Down Menü

=alle Datenbanken=

aus. Jetzt noch ein Klick auf speichern, und Fertig ist die Mission.

So jetzt sollte man allerdings aus Sicherheitsgründen dem Perl-Script noch einen anderen Dateinamen geben. Wie zum Besispiel: dumpdbsaxghiwkav.pl

Dies hat zum Vorteil, das nicht jeder das Script erraten kann, und somit das Backup anstoßen kann. Denn dadurch sieht er auch die Datenbank Namen auf dem System. Und man sollte ja so wenig Infos wie möglich freiwillig herrausrücken. ;)

Desweiteren kann man jetzt noch einen Cronjob anlegen, der dafür sorgt das zum Beispiel jede Nacht um 23 Uhr ein Backup angefertigt wird. Wie man einen Cronjob anlegt, siehe ubuntuusers:wiki

Sollte mir ein Fehler unterlaufen sein, so bitte ich um einen Kommentar. Auch Kritik, Wünsche und Anregungen sind erwünscht. Feel free !

Website von MySQLDumper:

http://www.mysqldumper.de/

-Diego

Logitech X-230

Am Freitag den 08.06.2007 ist das Logitech 2.1 Soundsystem X-230 das mein Bruder bestellt hat eingetroffen. Der erste Eindruck nach einschalten, WOW

Mein Bruder hatte die DVD “Der Untergang” eingelegt. Dort gibt es eine Szene, wo schwere Artillerie vor dem Reichstagsgebäude einschlägt. ATEMBERAUBEND

Der kleine Subwoofer macht mächtig viel Druck, wenn die Artillerie einschlägt drückt es einem förmlich die Lunge zusammen, solch gewaltigen Sound macht der kleine Subwoofer. Auch das Glas in der Wohnzimmer Tür vibriert deutlich hörbar, sodass es schon wieder fast eine Störquelle ist. Leider kann ich Ihnen über das Medium Blog den Sound dieses Systems nicht sehr nahe bringen. Sie müssen sich also auf mich verlassen. ^^:)

Das Subwoofer-System hat mich mächtig beeindruckt. WOW, Absolute Kaufempfehlung. Wobei das System hat bei Musikwiedergabe des Typs Rock etwas Probleme, der Bass ist fast zu stark, obwohl man Ihn über einen Regler an der Rückseite des Systems regeln kann. Desweiteren sind die Höhen/Mitten bei Rockmusik nicht sehr ausgeprägt. Aber ich denke das ist Ansichtssache, man sollte es einmal selbst gehört haben, um sich einen Eindruck zu verschaffen. Schließlich kann man es ja bei Amazon wieder zurücksenden. Definitiv ist es gut für Techno geeignet, da hier ordentlich Bassdruck vorrausgestezt wird.
Der Amazon Preis (38 €) ist sehr billig. Auch sonst macht das Sytem für seinen relativ kleinen Preis einen sehr guten Eindruck auf mich. Es ist hervorragend für DVD Wiedergabe geeignet. Auch diverse PlayStation2 Spiele machen gleich viel mehr Spass, wie GTA San Andreas oder NFS Carbon. Der Sound ist Hammer, anders kann ich es nicht beschreiben.

Link@Amazon:

www.amazon.de

Bilder:

Logitech_X230_1

Logitech_X230_2

Logitech_X230_3

-Diego

Ubuntu: /etc/motd - Standard SSH Begrüßung ändern

Sie haben sich schon öfters gefragt, wie man die Standard Begrüßung, die einem bei der Anmeldung an einem Ubuntu Server (oder anderen Debian ähnlichen Distributionen) per SSH begegnet, ändern kann ? Dann ist das genau der richtige Beitrag für sie !

Dies ist insbesondere nützlich, wenn man mehrere SSH Sessions offen hat. Somit kann man nicht den Überblick darüber verlieren. Die entsprechende Datei, die für die Begrüßung zuständig ist, ist die /etc/motd.

Somit sieht der Befehl zum bearbeiten folgendermaßen aus:

markus@linux:~$ sudo nano /etc/motd

Jetzt steht hier: “The programs included with the Ubuntu system are free software […]”

Dies erstezt man jetzt durch seinen eigenen Text:

############################

Welcome to test.test.com

And some more Infos

############################

So jetzt mit der Tastenkombination STRG+O noch speichern und dann mit STRG+X den Editor nano beenden.

So jetzt müssen wir noch dafür sorgen, dass beim nächsten Reboot nicht wieder die Standard Begrüßung zurückgespielt wird.

Dazu müssen wir die Datei /etc/default/rcS noch editieren. Dazu:

markus@linux:~$ sudo nano /etc/default/rcS

Jetzt suchen wir noch die Zeile:

# Set EDITMOTD to “no” if you don’t want /etc/motd to be regenerated
# automatically
EDITMOTD=yes

Und ersetzen das yes bei EDITMOTD durch no.

Jetzt noch Speichern mit STRG+O und noch Beenden mit STRG+X.

Jetzt ist man fertig und man kann sich einmal per SSH auf dem PC verbinden um sein Wunderwerk zu betrachten.

:)

PS: Getestet für Ubuntu 6.06.1

-Diego

Linux Magazin 07/07

Ich bin jetzt wunschlos glücklich, habe jetzt endlich einen Laden gefunden wo ich das Linux Magazin kaufen kann. Aktuell halte ich die Ausgabe 07/07 in den Händen. Das Thema 3D-Desktop ist in dieser Ausgabe ganz groß geschrieben, mal schaun…. Ich werde mir den Artikel die Tage zu Gemüte führen.

Titelseite: LinuxMagazin07/07

-Diego